Aus UNSerer Arbeit im Gemeinderat…
In den vergangenen Monaten ging es im Öhringer Gemeinderat hauptsächlich um zwei große Themen: Investitionen (auch im Rahmen des Konjunkturprogramms) und die Bewerbung um die Landesgartenschau. Kurz gesagt, es ging darum, wie wir die vorhandenen Haushaltsgelder des laufenden Jahres sinnvoll einsetzen und mögliche Förderprogramme des Landes Baden-Württemberg und des Bundes nutzen können.
Aufgrund der Wirtschaftslage ist der Blick in die Zukunft schwierig.
Wie haben wir drei Vertreter der Bürgerliste unsere Ziele
Umwelt - Nachhaltigkeit - Soziales im Gemeinderat vertreten?
Umwelt
- die Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden (Hungerfeldschule und Bauhof) als Bürgerbeteiligungs-Modell geht auf unsere Initiative zurück.
- der Radweg nach Ohrnberg ist in konkreter Planung - ein Schritt zum Radwegenetz Kochertal-Hohenloher Ebene
- der Radweg nach Cappel wurde von uns seit Jahren gefordert und konnte nun endlich verwirklicht werden
- bei jeder Baumaßnahme, ob Regenüberlaufbecken, Hallenbadsanierung, Aussegnungshalle, Wasserlauf, Landesgartenschau begleiten wir die Planungen kritisch und fordern die Berücksichtigung der Umweltbelange ein
Krehl, Katharina
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Name | Krehl, Katharina |
| Alter | 49 | |
| Kinder | 3 | |
| Wohnort | Öhringen | |
| Tätigkeit | Lehrerin/ Gemeinderätin | |
| Motto zur Wahl 2009 | Wir arbeiten weiter - für uns in Öhringen | |
| Arbeitsschwerpunkte | Stadtplanung, Haushaltsfragen | |
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Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit heißt für UNS, jede Entscheidung, die getroffen wird, auf ihre langfristigen Folgen hin zu überprüfen. Deshalb werden wir nicht müde, bei den Beschlussvorlagen immer wieder kritische Fragen und Forderungen zu stellen.
Hier nur ein paar Beispiele:
- Bauherren sollen zum Einbau von Zisternen aufgefordert werden
- die Abwassergebühr muss gesplittet werden
- Versiegelung wird teuer, Versickerung wird "belohnt"
- kein zusätzliches Geld für die teure Römerallee/A6 Ost-Anschluss
- Schutz des Grüngürtels zwischen Öhringen und Pfedelbach
- Aufstellung eines Gesamtenergiekonzeptes für die öffentlichen Gebäude: wie können wir möglichst viel Energie sparen und regenerative Energie nutzen?
- Jugendarbeit im Zwetschgenwäldle, im Fiasko und in den Vereinen muss fortgesetzt werden. Wir brauchen aufsuchende Jugendarbeit auf der Straße. Jugendförderung ist Investition in die Zukunft, Prävention ist sinnvoll
- der Stadtbus muss erhalten bleiben. Takt und Routenplanung müssen sich ständig anpassen, damit auch ältere Menschen weiterhin selbständig in die Innenstadt kommen können
Soziales
- die Einrichtung einer städtischen Kindertagesstätte mit Ganztagesbetrieb für Kinder auch unter 3 Jahren wurde von UNS schon lange gewünscht. Tagesmütter können ein verlässliches öffentliches Angebot ergänzen
- die Jugend braucht einen Raum, in dem Konzerte stattfinden können, ohne die Nachbarschaft zu stören
- Die Stadtbücherei braucht längere Öffnungszeiten, deshalb treten wir immer wieder für die Schaffung neuer Stellen ein
- die Schulsozialarbeit muss erhalten und ausgebaut werden
- die Arbeit der Kirchen und Vereine ist auch soziale Arbeit. Wir unterstützen deshalb alle Maßnahmen, die die Arbeit dieser Träger erleichtert: Umbau des Bürgerhauses, Aufnahme des Mehrgenerationenhauses ins Sanierungsgebiet, Koordination des Kinderferienprogramms usw.
- die Sanierung des Hallenbades ist dringend notwendig, um diese wichtige Sportstätte für alle Generationen und den Schulsport zu erhalten
- die Jugendmusikschule muss erhalten werden. Solange es keinen verpflichtenden Instrumentalunterricht in den Lehrplänen gibt, brauchen wir ein bezahlbares außerschulisches Angebot. Dass die Lehrkräfte angemessen bezahlt werden, versteht sich von selbst
Volkert, Dieter



